die Ähnlichkeitsregel

Bild: S. Hahnemann, Homöopathie, Grab, Denkmal, Ähnlichkeitsprinzip, Praxis Kerstin Stephan

 

Die Klassische Homöopathie arbeitet nach der sogenannten Ähnlichkeitsregel „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“ (Similia similibus curentur).

 

In der Arzneiprüfung nimmt ein gesunder Mensch ein homöopathisches Mittel ein und entwickelt Krankheitssymptome. Die Symptome aller Prüfer werden gesammelt und ausgewertet und es wird ein Arzneimittelbild der geprüften Substanz erstellt. Es entsteht die homöopathische Materia medica (Arzneimittellehre).


Hat nun ein Patient Symptome, die diesem gesammelten Arzneibild   entsprechen, dann ist dieses Medikament homöopathisch ähnlich und übt einen heilenden Reiz auf das körpereigene Immunsystem aus. 

Bild: Zwiebel, Allium cepa, Homöopathie, Ähnlichkeitsprinzip, Praxis Kerstin Stephan

Zum Beispiel läuft bei den meisten Menschen beim Zwiebelschneiden nach kurzer Zeit die Nase, die Augen tränen und brennen, das Gesicht wird rot und der Kehlkopf wird rau. 

Diese Symptome ähneln sehr bestimmten Zuständen des Heuschnupfens. Bekommt nun ein Patient mit diesen Heuschnupfen-Symptomen das homöopathische Arzneimittel Allium cepa, hergestellt aus der homöopathisch potenzierten Zwiebel, so wird dieses Arzneimittel seine Schnupfen-Beschwerden lindern. 

 

 

 

Zu Wirkung und Wirksamkeit gibt es seitens der Schulmedizin unterschiedliche Ansichten - Näheres zu Kontroverse und Forschung bitte hier klicken.